Leben im Luftschutzkeller – bald wieder?

Helmut Meyer hat freundlicherweise diese Erinnerungen an seine Kindertage im Luftschutzkeller für die Veröffentlichung zur Verfügung gestellt, damit wir Heutigen, die wir wieder zur Kriegstüchtigkeit befähigt werden sollen, einen Eindruck davon erhalten, was das derzeitige Handeln der tonangebenden Politiker für uns bedeuten kann. Denn noch nie haben seit 1945 Politiker unser Land so sehr der […]

Leben im Luftschutzkeller – bald wieder? Read More »

Zeitgeschichte am Straßenrand (6 von 13)

„Mauerdurchbruch“ Walter-Fischer-Str. 11, um 1940Am 17.8.1939 wurde in der 9. Durchführungsverordnung zum Luftschutzgesetz die Schaffung von Luftschutzkellern bestimmt. Und es wurde darauf hingewiesen, darin Notausgänge anzulegen. Durchbrüche in die Keller der Nachbarhäuser ermöglichten die Flucht, wenn das eigene Haus durch Bomben zerstört und der Kellerausgang nicht mehr benutzbar war, weshalb sie einer der wichtigsten Luftschutzmaßnahmen

Zeitgeschichte am Straßenrand (6 von 13) Read More »

Zeitgeschichte am Straßenrand (5 von 13)

Erste Kirche Christi, Wissenschafter Wilhelmsaue 112, 1936/7 (1956/7)Otto Bartning (1883-1959), der vor allem durch seine Kirchenbauten bekannt ist, erklärte einem Kollegen, er wollte mit der Straßenfront der „unverkleideten Gradheit des christlichen Denkens, Fühlens und gegenseitigen Helfens klaren Ausdruck geben. Daher die wenigen deutlichen Elemente der Straßenansicht: Die rechteckigen, breitempfangenden Portale, ausklingend in den Pfeilern des

Zeitgeschichte am Straßenrand (5 von 13) Read More »

Zeitgeschichte am Straßenrand (4 von 13)

Barbrücke Barstraße, 1935Der Schriftzug stammt von 1935, die Straßen-/U-Bahn-Brücke selbst – genauer: ihr Unterbau mit seinem grob behauenen Natursteinmauerwerk – jedoch von 1913, genauso wie der Bahnhof Fehrbelliner Platz. Und ebenso wie dieser war sie dazu bestimmt, prunkvoller als entsprechende Bauten bei den Nachbarn zu sein, in diesem Fall also die Fennüberquerung am Rathaus Schöneberg.

Zeitgeschichte am Straßenrand (4 von 13) Read More »

Die Wilmersdorfer Moschee

Die islamische Trägergemeinde der Wilmersdorfer Moschee, die Missionsgemeinde Lahore Ahmadiyya-Bewegung (aus Lahore in Pakistan), hatte sich zwar seit ihrer Gründung im Jahr 1898 der Friedfertigkeit verschrieben, aber das verhinderte nicht, daß im Endkampf des April 1945 in einem der Minarette ihrer Moschee ein deutsches MG-Nest eingerichtet wurde, was die Moschee zum Ziel von sowjetischem Beschuß

Die Wilmersdorfer Moschee Read More »

Zeitgeschichte am Straßenrand (3 von 13)

Stationsschild U-Bahnhof Fehrbelliner Platz, Oberer Bahnsteig, 1913Charlottenburg und Schöneberg waren Wilmersdorfs unmittelbare Konkurrenten beim Anlocken von steuerkräftigen Besserverdienern. Dafür brauchte man eine immer schnellere Verbindung mit Berlin. Am schnellsten war die U-Bahn. Charlottenburg und Schöneberg hatten sie schon, nur nicht Wilmersdorf. Das Problem: Die neue U-Bahnlinie sollte an die Stamm-Linie (Warschauer Brücke-Knie, jetzt Ernst-Reuter-Platz) anschließen,

Zeitgeschichte am Straßenrand (3 von 13) Read More »

Zeitgeschichte am Straßenrand (2 von 13)

Spruchinschrift Birger-Forell-Grundschule, Koblenzer Straße 22-24, 1911Zugegeben, auf dem Foto ist der Spruch kaum zu lesen. Selbst wenn man direkt davor auf der Straße steht, ist er schwer zu entziffern, denn er ist hoch an der Fassade der „Knaben“-Seite angebracht und zudem in kunstvoll verschnörkelten Buchstaben. Wie sollten es da die Schüler der einstigen IV. Gemeindeschule

Zeitgeschichte am Straßenrand (2 von 13) Read More »

Zeitgeschichte am Straßenrand (1 von 13)

Fortwährend treffen wir auf der Straße auf Schriftzüge. Die einen sind dort nur vorübergehend, andere auf längere Zeit und andere auf Dauer angelegt. Entsprechend sind ihre Trägermaterialien Papier, Stoff, Metall, Stein. Sie machen Vorschriften, werben für etwas, nennen einen Namen, geben einen Hinweis, kündigen an, sind privater oder offizieller Natur. Die hier vorgestellten dreizehn Schriftzüge

Zeitgeschichte am Straßenrand (1 von 13) Read More »

Der Weltfrauentag in Afghanistan

Der Arzt Dr. Reinhard Erös und seine Frau Annette engagieren sich privat seit 1987 für und in Afghanistan. Mit der 1998 gegründeten Familienstiftung „Kinderhilfe Afghanistan“, an der auch ihre erwachsenen Kinder teilhaben, betreiben sie medizinische und schulische Projekte im Osten von Afghanistan. Im folgenden beantwortet Dr. Erös Fragen zur Lage der afghanischen Frauen.

Der Weltfrauentag in Afghanistan Read More »

Hat das Bezirksamt überhaupt noch Interesse an der Neugestaltung des Henriettenplatzes?

Schon seit langem wünscht sich die Bürgerinitative (BI) Henriettenplatz dringend eine Neugestaltung der Südhälfte des Platzes: „Es gibt zu wenig Bänke und Bäume, weil die Grünanlage mit ihren Bänken und dem Spielplatz ja weg ist (von der Wiederbelebung des Brunnens ganz bzw. nicht zu schweigen). Damals war der Platz nicht so öde wie jetzt.“ Damals – das

Hat das Bezirksamt überhaupt noch Interesse an der Neugestaltung des Henriettenplatzes? Read More »

Zwei Stadtteilkinos mit langer Tradition: Eva und Cosima

Eva und Cosima – zwei Stadtteilkinos, getrennt durch die Bezirksgrenze zwischen Wilmersdorf und Friedenau, vereint durch Karlheinz Opitz, der – zusätzlich zu den Eva-Lichtspielen – 2022 das Cosima-Filmtheater übernommen, saniert und im Juli diesen Jahres wieder eröffnet hat. Im folgenden werden er und seine beiden Kinos vorgestellt, und ein Kinofan aus der unmittelbaren Nachkriegszeit wird

Zwei Stadtteilkinos mit langer Tradition: Eva und Cosima Read More »

Henrietten- und Rathenauplatz: die zwei Wilmersdorfer Plätze des Kurfürstendamms

Beide Plätze sind die Folge von verkehrspolitischen Maßnahmen. Alles begann etwa 1542 mit einem mit Knüppeln befestigten Damm, der ermöglichen sollte, daß die kurfürstlichen Pferde trockenen Hufes durch den Morast zum Jagdschloß Grunwald gelangten. Danach tat sich erst einmal 330 Jahre nichts mehr.

Henrietten- und Rathenauplatz: die zwei Wilmersdorfer Plätze des Kurfürstendamms Read More »

Fasanenplatz

Vielen, die sich in einem Stadtviertel wohlfühlen, geht es so: sie möchten, daß ihre Umgebung in einem ordentlichen Zustand ist. Das trifft auch auf Karin Kampmann zu, die seit zwanzig Jahren im Umfeld des Fasanenplatzes wohnt: „Man kennt sich hier und ist gut versorgt, was den Bedarf des täglichen Lebens betrifft. Aber über den Zustand

Fasanenplatz Read More »

Nach oben scrollen